Unterbringung eurer Vierbeiner

Damit wir jedem Vierbeiner gerecht werden können, ist es hier keine typische Tierpension. Wir nehmen nur zwei bis höchstens drei Hunde auf, da unsere Urlaubshunde mit ins Haus kommen, auf Sofas dürfen, an unserem Familienalltag teilnehmen. Sie werden wie unsere eigenen Hunde behandelt. Bei zu vielen Hunden habe ich Angst, dass es irgendwann eine Massenabfertigung wird. Genau das möchte ich verhindern. Denn die Erfahrung zeigt mir, dass gerade Hunde, die bekanntermaßen sehr auf ihre Herrchen/ Frauchen fixiert sind, während ihrer Trennung ganz viel Zuwendung brauchen. Die ersten ein bis zwei Tage werden gebraucht, um anzukommen, um die Trauer zuzulassen. Diese Zeit möchte ich den Hunden geben und sie dabei liebevoll begleiten. Dies ist kaum möglich, wenn noch weitere zehn Hunde hier sind, teilweise selber noch in der Zeit der Trauer sind usw.

Die Hunde werden hier komplett in unserem Rudel aufgenommen. Es gibt drei Spaziergänge täglich, es wird spielerisch Erziehungsarbeit geleistet und mit Spaß etwas Agility gemacht.

Direkt vor unserem Haus ist eine offizielle Hundefreilauffläche.

Wir haben im Nebengelass eine alte Waschküche, welche nun unser Katzenzimmer ist. Dieses Zimmer ist 24 Quadratmeter groß. Wenn nicht gerade Pflegekitten dort aufgezogen werden, nutzen wir das Zimmer, um Urlaubskatzen unterzubringen. Sie werden dort mehrmals täglich von uns besucht, bekommen ihr Futter und Trinken, es wird mit ihnen gespielt und bei Bedarf natürlich auch viel gekuschelt. Kleine Such-Spiele bieten wir ihnen, damit keine Langeweile aufkommt – und selbstverständlich werden die Klos zwei Mal täglich gereinigt.

Wichtig ist zu wissen, dass dort immer nur die Katze/n einer Familie aufgenommen wird/ werden. Die neue Umgebung ist bereits genug Stress. Da möchte ich den Katzen nicht noch weiteren Stress durch unbekannte Katzen zumuten.

(Hier war der Raum noch nicht ganz fertig eingerichtet.)

Die Meerschweinchen und Kaninchen werden bei uns in der Regel nicht in Käfigen gehalten. Ausnahmen sind frisch kastrierte Tiere, deren Wundheilung noch nicht abgeschlossen ist.

Alle anderen Notfelle und Urlaubsnager werden ausschließlich in Gehegen gehalten. Futter gibt es in den warmen Monaten viel von der Wiese, und ansonsten noch getrocknete Kräuter, Gemüse, hin und wieder ein wenig Obst und rund um die Uhr Heu. Sollte es anders gewünscht sein bei Ihren Tieren, geben Sie bitte das gewünschte Futter mit. Dies sollte auch beachtet werden, falls die Tiere frisches Futter noch nicht kennen. Eine zu rasche Futterumstellung kann sonst fatale Folgen haben und das wollen wir alle nicht 🙂